Urkunde InklusionSeit dem 2. Oktober 2017 darf sich die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf Schule mit Schulprofil Inklusion nennen.

Um mit diesem Profil ausgezeichnet zu werden, haben wir bereits in den vergangenen Jahren intensiv an einer inklusiven Ausrichtung unserer Schule gearbeitet. Insbesondere im Fachbereich Einzelhandel bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit unserer Tandemschule St. Erhard in Plattling (Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung) eine sonderpädagogisch untermauerte Ausbildung an.

Im Fokus unserer Arbeit stehen dabei vor allem folgende Ziele:
• Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (vor allem in den Förderschwerpunkten Lernen und/oder emotional-soziale Entwicklung) werden Lernangebote geschaffen. Diese sollen es ihnen ermöglichen, in einem höheren Maß als bisher einen regulären Berufsabschluss zu erwerben.
• Durch die gezielte individuelle Unterstützung und Beratung aller Schülerinnen und Schüler soll die Rate der Ausbildungsabbrüche verringert werden.
• Stärkung der Sozialkompetenz aller Schülerinnen und Schüler, insbesondere im Bereich der Akzeptanz von „Vielfältigkeit“ in der Gesellschaft
• Aufbau eines regionalen inklusiven beruflichen Kompetenznetzwerks

Bildquelle des Logos "Inklusion und Schule": StMBW/ISB

Diese Ziele wollen wir unter anderem mit folgenden Maßnahmen erreichen:
• Einsatz von Lehrkräften für Sonderpädagogik im Unterricht an der Kaufmännischen Berufsschule
• Schaffung von inklusiven Rahmenbedingungen (z.B. Team-Teaching, Beschränkung der Klassenstärke, stabile Lehrerteams)
• Einsatz von inklusiven didaktisch-methodischen Vorgehensweisen (z.B. Verwendung einer einfachen Sprache, kleinstrukturiertes Vorgehen)
• Individuelle Diagnose und Förderung der Schülerinnen und Schüler
• Enge und vertiefte Kooperation und Kommunikation zwischen den verschiedenen an der Ausbildung beteiligten Personen und Institutionen
• Weiterqualifizierung unserer Lehrkräfte im Hinblick auf ihre Diagnose- und Förderkompetenzen mit Hilfe von (schulinternen) Fortbildungen und Zusatzqualifikationen

Unser hier kurz umrissenes Konzept für eine inklusive Schule entstammt zum einen unseren eigenen Erfahrungen und gründet zum anderen auf den Ergebnissen eines vierjährigen Schulversuchs des Bildungspaktes Bayern (vgl. HTTPS://bildungspakt-bayern.de/modellversuch-ibb-inklusive-berufliche-bildung-in-bayern/)
Das Schulprofil Inklusion des Kultusministeriums Bayern liefert die entsprechenden zeitlichen und materiellen Ressourcen, um die Maßnahmen zielgerichtet umsetzen zu können.

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Bildquelle des Logos "Inklusion und Schule": StMBW/ISB


 

Fachbereich Bank / Steuer

Im Fachbereich Bank/Steuer/Büro der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf werden die Ausbildungsberufe

 

Bankkauffrau/Bankkaufmann
Steuerfachangestellte/Steuerfachangestellter

und

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

unterrichtet.

Bankkaufleute

 Tätigkeitsfeld

Der Beruf Bankkaufmann/-frau ist seit vielen Jahren einer der Klassiker unter den dualen kaufmännischen Ausbildungsberufen und gilt als Synonym für einen soliden Einstieg in die Arbeitswelt.

Nach über 20 Jahren wird nun für den Ausbildungsbeginn 01.08.2020 die Ausbildungsverordnung aus dem Jahr 1998 grundlegend überarbeitet und modernisiert, da sich das Tätigkeitsfeld der Bankkaufleute in den letzten Jahren doch sehr stark verändert hat.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht der Umgang mit Kunden, die Beratung in Geldangelegenheiten und die Beratung über Kreditwünsche. Die Kundenberatung erfordert von Bankkaufleuten sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Menschen, Freundlichkeit und selbstverständlich Fachkompetenz – auch unter verstärkter Nutzung digitaler Kanäle.

Das Wertpapiergeschäft hat besonders in der Anlageberatung stark an Bedeutung gewonnen. In Zeiten von „Nullzinsen“ legen viele Anleger ihr Geld kaum mehr auf dem konventionellen Sparbuch an, sondern investieren in moderne Instrumente des Kapitalmarktes. Dieses Umdenken hat nicht nur bei den Kunden Einzug gehalten, sondern auch die Banken verlagern ihre Hauptgeschäftsfelder in diese Bereiche.

Das Kreditgeschäft erfordert eine breite Basis an Fachwissen und Fachkompetenz. Bankkaufleute müssen in der Lage sein, Kreditwünsche fachgerecht beurteilen und bearbeiten zu können, gegebenenfalls auch abzulehnen. Sie müssen die verschiedenen Kreditarten kennen, um Kunden bestmöglich beraten zu können.

Eine breitangelegte und umfassende kaufmännische Ausbildung stellt das Fundament ihrer beruflichen Tätigkeit dar.

Die vollständig digitalisierten Geschäftsprozesse in der Bankbranche erfordern zusätzlich neue methodische Kompetenzen in diesem Berufsbild.

Mit seiner Modernisierung bleibt der Beruf Bankkaufmann/-frau auch in Zukunft eine starke und bekannte „Premiummarke“ in der kaufmännischen Ausbildung, die für kommunikative und kreditwirtschaftlich fundierte Handlungskompetenz ihrer Absolventen steht.

Dauer

Die Ausbildung dauert lt. Ausbildungsordnung 3 Jahre. I.d.R. wird bei entsprechender Vorbildung eine kürzere Ausbildungszeit (2 ½ Jahre) vereinbart. Bei guten Leistungen während der Ausbildung ist eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung möglich.

Lernorte

Während der Ausbildungszeit wechseln Berufsschulunterricht und praktische Ausbildung in den Kreditinstituten (Banken und Sparkassen der Landkreise Deggendorf und Regen).
Der Berufsschulunterricht findet im ersten Ausbildungsjahr an zwei Berufsschultagen, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr an einem Tag in der Woche statt.

KMK-Rahmenlehrplan

Sie können den gesamten neuen Rahmenlehrplan über das Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, München (https://www.isb.bayern.de/berufsschule/lehrplan/berufsschule/lehrplan-lehrplanrichtlinie/1722/ ) einsehen.



Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Passau.

Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung (zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres) – Gewichtung 20 %

  • Konten führen und Anschaffungen finanzieren – 90 Min.

Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung (am Ende der Ausbildung) – Gewichtung 80 %

  • Vermögen aufbauen und Risiken absichern – 90 Min.
  • Finanzierungsvorhaben begleiten – 90 Min.
  • Wirtschafts- und Sozialkunde – 60 Min.

+

  • Kunden beraten – Beratungsgespräch als Gesprächssimulation – 30 Min.

 

Steuerfachangestellte

Tätigkeitsfeld

Steuerfachangestellte sind die qualifizierten Mitarbeiter der Steuerberater. Sie unterstützen den Praxisinhaber bei seiner steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung der Mandanten - vom Großunternehmer bis zur Privatperson - aus allen Branchen.

  •  Arbeiten in der Buchführung (Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Erstellen von Jahresabschlüssen)
    •    Erstellen von Steuererklärungen
    •    Mitwirkung bei der Beratung von Mandanten
    •    allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten

Der Tagesablauf eines Auszubildenden ist sehr abwechslungsreich. Hinter den Zahlen stehen immer Menschen: die Mandanten des Steuerberaters. Sie kommen aus allen möglichen Branchen und Bereichen. Um ihre Interessen bestmöglich zu vertreten, stehen Sie in ständigem Kontakt mit ihnen.

Sie werden merken, dass Sie schon während der Ausbildung immer mehr Verantwortung übernehmen. Mit wachsendem Wissen werden Sie immer selbständiger arbeiten. Und nach der Ausbildung ist damit noch lange nicht Schluss: werden Sie Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter oder Steuerberater!

 

 

Dauer

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit auf 2,5 Jahre verkürzt werden.

Lernorte

Während der Ausbildungszeit wechseln Berufsschulunterricht und praktische Ausbildung in den Steuerkanzleien.
Der Berufsschulunterricht findet im ersten Ausbildungsjahr an zwei Berufsschultagen, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr an einem Tag in der Woche statt. Die restliche Zeit verbringt der Auszubildende in der Kanzlei, wo praktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

KMK-Rahmenlehrplan

Sie können den gesamten Rahmenlehrplan über das Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, München (https://www.isb.bayern.de) herunterladen.




Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Steuerberaterkammer München.

Eine schriftliche Zwischenprüfung findet zum Ende des ersten Ausbildungsjahres statt. Die Zwischenprüfung erfolgt schriftlich anhand praxisbezogener Fälle in den Fächern
•    Steuerwesen (60 Minuten)
•    Rechnungswesen (60 Minuten)
•    Wirtschafts- und Sozialkunde (30 Minuten)

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil

Schriftlicher Teil
Es werden drei Aufsichtsarbeiten an zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen aus folgenden Gebieten geschrieben:

  • Steuerwesen – 150 Min.
  • Rechnungswesen – 120 Min.
  • Wirtschafts- und Sozialkunde – 90 Min.

Mündliche Prüfung / Mandantenorientierte Sachbearbeitung
Die mandantenorientierte Sachbearbeitung legen die Prüflinge i.d.R. zusammen mit zwei weiteren Bewerbern vor einer Prüfungskommission mit drei bis fünf Mitgliedern ab.

 

Fachbereich Büromanagement

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Tätigkeitsfeld

Kaufleute für Büromanagement

  • beeinflussen und organisieren bürowirtschaftliche Prozesse und tragen somit wesentlich für die Erreichung der Unternehmensziele bei;
  • ermitteln Informationen und Daten, dokumentieren diese und präsentieren sie in geeigneter Weise;
  • gewährleisten die interne und externe Kommunikation, indem sie die Korrespondenz führen, Termine koordinieren und Besprechungen vorbereiten;
  • erhalten die Außenkontakte aufrecht und betreiben Qualitätsmanagement;
  • übernehmen personalbezogene Aufgaben und bringen ihre Kenntnisse bei Buchungsvorgängen ein;
  • steuern und koordinieren Beschaffungsvorgänge;
  • sind Experten der Informationsverarbeitung. Eine breit angelegte und umfassende kaufmännische Ausbildung stellt das Fundament ihrer beruflichen Tätigkeit dar.

Dauer

Die Ausbildung dauert lt. Ausbildungsordnung 3 Jahre. Bei Vorliegen eines höheren Schulabschlusses oder entsprechender Vorbildung sowie guter Leistung in Schule bzw. Betrieb kann die Ausbildungsdauer auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzt werden.

 

 

Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Passau.

Zeitpunkt

Prüfungsbereich

Prüfungszeit

Prüfungsverfahren

Gewichtung

Teil 1

(nach 18 Monaten)

Informationstechnisches Büromanagement

120 Minuten

Computergestützte praktische Prüfung

25 %

Teil 2

(zum Ende der Ausbildung)

Kundenbeziehungsprozesse

150 Minuten

90 Min. ungebunden und 60 Min. gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar)

30 %

Wirtschafts- und Sozialkunde

60 Minuten

Gebunden und ungebunden

10 %

Fachaufgabe in der Wahlqualifikation

20 Minuten

Report-Variante oder aufgabenbezogen

35 %

 

Die Prüfung ist dann bestanden, wenn

  • das Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mindestens „ausreichend“ ist,
  • das Ergebnis von Teil 2 mindestens „ausreichend“ ist,
  • mindestens zwei Prüfungsbereiche von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden
  • und kein Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“ bewertet wird.

 

 

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

SOR LogoDie Kaufmännische Berufsschule Deggendorf darf sich nun offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ nennen.

Um eine „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu werden, müssen sich mindestens 70 Prozent der gesamten Schulfamilie persönlich mit ihrer Unterschrift zu folgenden Grund-sätzen bekennen:

1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.
3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.
(Quelle: HTTPS://www.schule-ohne-rassismus.org/courage-schulen/selbstverpflichtung/ Stand: 23.01.2018)


Über 80 % aller Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal an unserer Schule stimmten für SOR. Das ist keine Selbstverständlichkeit und auch nicht nur ein Titel, sondern ein Zeichen dafür, dass es unsere Schule als eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft ansieht, Verantwortung für ein gutes Miteinander an unserer Schule und unserem Umfeld zu übernehmen und Diskriminierungen jeglicher Art entgegenzutreten.

Am 19. Oktober 2017 wurde unserer Schule die Urkunde von Frau Anja Wessely, stellvertretende Landeskoordinatorin SOR Niederbayern, im Rahmen eines Festakts überreicht.

Anja Wessely, stellvertretende Landeskoordinatorin SOR Niederbayern

Urkunde SoRFestakt UrkundenverleihungMit viel Freude und Temperament sorgte Isa Martino für die musikalische Umrahmung des Festaktes mit seiner Latino Musik und vielen bekannten lateinamerikanischen Klassikern.

 

 

 

 

 

 

 

SOR Veranstaltungen an unserer Schule:

Dezember 2016  Schultheaterstück „Heiles Deutschland“
Februar 2017 Neval Cumart - Islamforscher im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern über ISLAM-VÖLKERVERSTÄNDIGUNG-INTEGRATION
April 2017 Im Dialog mit syrischen Flüchtlingen im Unterricht
Besuch der Moschee in Deggendorf
Mai/Juni 2017 Gestaltung einer Projektausstellung zum Thema Integration und Flüchtlingsproblematik in Deutschland
Februar 2018 Lesung „Hamids Tagebuch“ vom Autor Peter Mühlbauer
Mai 2019

Workshop „Diskriminierung entgegnen“

Oktober 2019    Missio Fluchttruck, multimediale Ausstellung
Oktober 2019    2. Integratives Fußballturnier „Wir kicken bunt 2019!“
Dezember 2019 Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen"
Dezember 2019 Zeitzeugengespräch mit Holocaust-Überlebenden
Mai 2019 Workshop „Diskriminierung entgegnen“
Januar 2020 Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franz
   

Hier finden Sie tagesaktuelle Stunden- und Vertretungspläne:

 

 

 

 

Fachbetreuer

Die Fachbetreuer im aktuellen Schuljahr.

Kaufmännische
Berufsschule
Deggendorf

Fachbereich Bank / Steuer

Im Fachbereich Bank/Steuer/Büro der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf werden die Ausbildungsberufe

 

•    Bankkauffrau / Bankkaufmann
•    Steuerfachangestellte / Steuerfachangestellter

und

• Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

unterrichtet.

Bankkaufmann

 Tätigkeitsfeld

Der Beruf Bankkaufmann/-frau ist seit vielen Jahren einer der Klassiker unter den dualen kaufmännischen Ausbildungsberufen und gilt als Synonym für einen soliden Einstieg in die Arbeitswelt.

Nach über 20 Jahren wird nun für den Ausbildungsbeginn 01.08.2020 die Ausbildungsverordnung aus dem Jahr 1998 grundlegend überarbeitet und modernisiert, da sich das Tätigkeitsfeld der Bankkaufleute in den letzten Jahren doch sehr stark verändert hat.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht der Umgang mit Kunden, die Beratung in Geldangelegenheiten und die Beratung über Kreditwünsche. Die Kundenberatung erfordert von Bankkaufleuten sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Menschen, Freundlichkeit und selbstverständlich Fachkompetenz – auch unter verstärkter Nutzung digitaler Kanäle.

Das Wertpapiergeschäft hat besonders in der Anlageberatung stark an Bedeutung gewonnen. In Zeiten von „Nullzinsen“ legen viele Anleger ihr Geld kaum mehr auf dem konventionellen Sparbuch an, sondern investieren in moderne Instrumente des Kapitalmarktes. Dieses Umdenken hat nicht nur bei den Kunden Einzug gehalten, sondern auch die Banken verlagern ihre Hauptgeschäftsfelder in diese Bereiche.

Das Kreditgeschäft erfordert eine breite Basis an Fachwissen und Fachkompetenz. Bankkaufleute müssen in der Lage sein, Kreditwünsche fachgerecht beurteilen und bearbeiten zu können, gegebenenfalls auch abzulehnen. Sie müssen die verschiedenen Kreditarten kennen, um Kunden bestmöglich beraten zu können.

Eine breitangelegte und umfassende kaufmännische Ausbildung stellt das Fundament ihrer beruflichen Tätigkeit dar.

Die vollständig digitalisierten Geschäftsprozesse in der Bankbranche erfordern zusätzlich neue methodische Kompetenzen in diesem Berufsbild.

Mit seiner Modernisierung bleibt der Beruf Bankkaufmann/-frau auch in Zukunft eine starke und bekannte „Premiummarke“ in der kaufmännischen Ausbildung, die für kommunikative und kreditwirtschaftlich fundierte Handlungskompetenz ihrer Absolventen steht.

Dauer

Die Ausbildung dauert lt. Ausbildungsordnung 3 Jahre. I.d.R. wird bei entsprechender Vorbildung eine kürzere Ausbildungszeit (2 ½ Jahre) vereinbart. Bei guten Leistungen während der Ausbildung ist eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung möglich.

Lernorte

Während der Ausbildungszeit wechseln Berufsschulunterricht und praktische Ausbildung in den Kreditinstituten (Banken und Sparkassen der Landkreise Deggendorf und Regen).
Der Berufsschulunterricht findet im ersten Ausbildungsjahr an zwei Berufsschultagen, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr an einem Tag in der Woche statt.

KMK-Rahmenlehrplan

Sie können den gesamten neuen Rahmenlehrplan über das Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, München (https://www.isb.bayern.de/berufsschule/lehrplan/berufsschule/lehrplan-lehrplanrichtlinie/1722/ ) einsehen.



Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Passau.

Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung (zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres) – Gewichtung 20 %

  • Konten führen und Anschaffungen finanzieren – 90 Min.

Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung (am Ende der Ausbildung) – Gewichtung 80 %

  • Vermögen aufbauen und Risiken absichern – 90 Min.
  • Finanzierungsvorhaben begleiten – 90 Min.
  • Wirtschafts- und Sozialkunde – 60 Min.

+

  • Kunden beraten – Beratungsgespräch als Gesprächssimulation – 30 Min.

 

Steuerfachangestellte

Tätigkeitsfeld

Steuerfachangestellte sind die qualifizierten Mitarbeiter der Steuerberater. Sie unterstützen den Praxisinhaber bei seiner steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung der Mandanten - vom Großunternehmer bis zur Privatperson - aus allen Branchen.

  •  Arbeiten in der Buchführung (Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Erstellen von Jahresabschlüssen)
    •    Erstellen von Steuererklärungen
    •    Mitwirkung bei der Beratung von Mandanten
    •    allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten

Der Tagesablauf eines Auszubildenden ist sehr abwechslungsreich. Hinter den Zahlen stehen immer Menschen: die Mandanten des Steuerberaters. Sie kommen aus allen möglichen Branchen und Bereichen. Um ihre Interessen bestmöglich zu vertreten, stehen Sie in ständigem Kontakt mit ihnen.

Sie werden merken, dass Sie schon während der Ausbildung immer mehr Verantwortung übernehmen. Mit wachsendem Wissen werden Sie immer selbständiger arbeiten. Und nach der Ausbildung ist damit noch lange nicht Schluss: werden Sie Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter oder Steuerberater!

 

 

Dauer

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit auf 2,5 Jahre verkürzt werden.

Lernorte

Während der Ausbildungszeit wechseln Berufsschulunterricht und praktische Ausbildung in den Steuerkanzleien.
Der Berufsschulunterricht findet im ersten Ausbildungsjahr an zwei Berufsschultagen, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr an einem Tag in der Woche statt. Die restliche Zeit verbringt der Auszubildende in der Kanzlei, wo praktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

KMK-Rahmenlehrplan

Sie können den gesamten Rahmenlehrplan über das Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung, München (https://www.isb.bayern.de) herunterladen.




Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Steuerberaterkammer München.

Eine schriftliche Zwischenprüfung findet zum Ende des ersten Ausbildungsjahres statt. Die Zwischenprüfung erfolgt schriftlich anhand praxisbezogener Fälle in den Fächern
•    Steuerwesen (60 Minuten)
•    Rechnungswesen (60 Minuten)
•    Wirtschafts- und Sozialkunde (30 Minuten)

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil

Schriftlicher Teil
Es werden drei Aufsichtsarbeiten an zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen aus folgenden Gebieten geschrieben:

  • Steuerwesen – 150 Min.
  • Rechnungswesen – 120 Min.
  • Wirtschafts- und Sozialkunde – 90 Min.

Mündliche Prüfung / Mandantenorientierte Sachbearbeitung
Die mandantenorientierte Sachbearbeitung legen die Prüflinge i.d.R. zusammen mit zwei weiteren Bewerbern vor einer Prüfungskommission mit drei bis fünf Mitgliedern ab.

 

Service Hauptbeitrag

Kaufmännische Berufsschule Deggendorf ist Europa-Schule

Die Europa-Urkunde wurde in einem Festakt überreicht durch die Europaministerin des Freistaates Bayern, Dr. Beate Merk.

Die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf wurde am 24. Oktober 2017 als Europa-Schule für den seit Jahren gelebten europäischen Gedanken in der beruflichen Ausbildung und für große das Engagement - das weit über den Lehrplan hinaus geht - in München in der Staatskanzlei mit der Europa-Urkunde ausgezeichnet [s. Bericht].
Unsere Schulleitung, Auszubildende und Lehrkräfte, die sich besonders um die europäische Idee verdient gemacht haben sowie eine Vielzahl geladener Gäste mit Vertreter der lokalen Politik und Wirtschaft machten sich gemeinsam auf den Weg ins Prinz-Carl-Palais, um die Europa-Urkunde entgegenzunehmen.

Die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf führt seit Jahren Aktionen und Projekte durch, die dazu beitragen, dass europäische Bewusstsein unserer Auszubildenden zu stärken. Unsere Schule bereitet die Auszubildenden auf die Wirtschaft in einer globalisierten Welt vor, um den Anforderungen im internationalen Berufsleben gerecht zu werden. Vom Europäischen Computerführerschein (ECDL) bis hin zum KMK-Fremsprachenzertifikat schaffen wir dazu die Voraussetzungen für die jungen Menschen. Darüber hinaus führen wir regelmäßig „Europatage“ durch sowie fächerübergreifende Projekte durch.

Festakt im Prinz-Carl-Palais

Europa-Urkunde

europaflagge 

Wir fördern auch Jugendliche, die keinen Berufsausbildungsvertrag haben, damit sie einen positiven beruflichen Weg einschlagen können.

Information zur Berufsschulpflicht
Das BayEUG schreibt in den Artikeln 35 und 39 zwölf Jahre Schulpflicht vor.
Nach der Mittelschule wird diese durch den Besuch der Berufsschule erfüllt.

Organisatorisches
Der Unterricht findet einmal wöchentlich am Mittwoch statt. Die Kaufmännische Berufsschule arbeitet mit den privaten Bildungsträgern Donner & Partner und BfZ zusammen, die in Ergänzung zur Schule an den restlichen Wochentagen ein breit gefächertes Förderungsprogramm anbieten.
Bei uns lernen die Jugendlichen hauptsächlich grundlegendes Wissen für kaufmännische Berufe. Dazu üben sie auch den Umgang mit dem Computer in beruflichen Handlungssituationen. Im Rahmen einer Übungsfirma dürfen sie schließlich im zweiten Halbjahr ihr Wissen anwenden und vertiefen.

Aber auch Kenntnislücken werden gezielt aufgearbeitet. Folgende Bereiche stehen dabei im Focus:
- allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Rechnen, Sozialkunde)
- Benehmen in der Schule und im Betrieb
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Bewerbung
- Lebenshilfe

Die Kaufmännische Berufsschule arbeitet zusätzlich eng mit den Berufsberatern der Agentur für Arbeit zusammen, die mehrmals im Jahr in den Unterricht kommen, um die Schüler über das aktuelle Stellenangebot zu informieren und zu beraten.

Witterungsbedingte Schulausfälle im Landkreis Deggendorf für Mittwoch, den 9. Januar: An allen Schulen des Landkreises nördlich der Donau sowie in der Stadt Deggendorf fällt der Unterricht am Mittwoch aus!

Unter dieser Rubrik haben wir für Sie Informationen aus folgenden Bereichen zusammengestelt:wrench

 

Fachbereich Büromanagement

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Tätigkeitsfeld

Kaufleute für Büromanagement

  • beeinflussen und organisieren bürowirtschaftliche Prozesse und tragen somit wesentlich für die Erreichung der Unternehmensziele bei;
  • ermitteln Informationen und Daten, dokumentieren diese und präsentieren sie in geeigneter Weise;
  • gewährleisten die interne und externe Kommunikation, indem sie die Korrespondenz führen, Termine koordinieren und Besprechungen vorbereiten;
  • erhalten die Außenkontakte aufrecht und betreiben Qualitätsmanagement;
  • übernehmen personalbezogene Aufgaben und bringen ihre Kenntnisse bei Buchungsvorgängen ein;
  • steuern und koordinieren Beschaffungsvorgänge;
  • sind Experten der Informationsverarbeitung. Eine breit angelegte und umfassende kaufmännische Ausbildung stellt das Fundament ihrer beruflichen Tätigkeit dar.

Dauer

Die Ausbildung dauert lt. Ausbildungsordnung 3 Jahre. Bei Vorliegen eines höheren Schulabschlusses oder entsprechender Vorbildung sowie guter Leistung in Schule bzw. Betrieb kann die Ausbildungsdauer auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzt werden.

 

 

Prüfungen

Zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Passau.

Zeitpunkt

Prüfungsbereich

Prüfungszeit

Prüfungsverfahren

Gewichtung

Teil 1

(nach 18 Monaten)

Informationstechnisches Büromanagement

120 Minuten

Computergestützte praktische Prüfung

25 %

Teil 2

(zum Ende der Ausbildung)

Kundenbeziehungsprozesse

150 Minuten

90 Min. ungebunden und 60 Min. gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar)

30 %

Wirtschafts- und Sozialkunde

60 Minuten

Gebunden und ungebunden

10 %

Fachaufgabe in der Wahlqualifikation

20 Minuten

Report-Variante oder aufgabenbezogen

35 %

 

Die Prüfung ist dann bestanden, wenn

  • das Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mindestens „ausreichend“ ist,
  • das Ergebnis von Teil 2 mindestens „ausreichend“ ist,
  • mindestens zwei Prüfungsbereiche von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden
  • und kein Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“ bewertet wird.

 

Downloads für Schüler

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Allgemeine Downloads

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Fachbereich Einzelhandel

Schnellzugriff:
Infos für Ausbilder | Infos zu Zwischen- und Abschlussprüfungen | Besondere Aktivitäten des Fachbereichs

In der Abteilung Einzelhandel/Verkauf werden je nach Einstellungssituation und Lehrerzuweisung in den Jahrgangsstufen 10 bis 12 ca. 200 SchülerInnen in 9 bis 11 Klassen unterrichtet. Dabei werden grundsätzlich die beiden Ausbildungsberufe VerkäuferIn und Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel unterschieden.

Berufsbild

Beide Ausbildungsberufe sind in Handelsunternehmen mit unterschiedlichen Größen, Betriebsformen und Sortimenten oder als selbstständige Kaufleute tätig. Unsere Auszubildenden arbeiten in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche: vom Modehaus über den Supermarkt bis zum Versand- und Internethandel oder in Tankstellen.
Verkaufen, Waren anbieten und ansprechend präsentieren, Kunden bedienen und sie über Vorteile und Zweckmäßigkeit der Waren beraten, sind die wichtigsten Tätigkeiten. Hinzu kommen Warenannahme, Preisauszeichnung, Verpacken, Lagerarbeiten, Kassieren und Ordnen der Ware. Zudem prüfen sie den Bestand, führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware und nehmen Reklamationen entgegen.
Es werden in jeder Branche spezielle Warenkenntnisse verlangt, da Kundenberatung ohne Kenntnisse über Herkunft, Beschaffenheit und Pflege der angebotenen Ware nicht denkbar ist. Die Arbeit mit Computern und anderen informationstechnischen Systemen spielen eine immer größer werdende Rolle. Zum Beispiel der Umgang mit mobilen Datenerfassungsgeräten für die Bestandskontrollen und die Inventur oder das Erfassen und Auswerten der Warenbewegungen mit Hilfe von Scannerkassen und einem Warenwirtschaftssystem sind Neuerungen der letzten Jahre.

Anforderungen

Mindestanforderungen gibt es für diese Berufsausbildung grundsätzlich nicht. Wünschenswert ist allerdings ein  Mittelschulabschluss (vorher Hauptschulabschluss). Manche Betriebe bevorzugen einen mittleren Bildungsabschluss. Da jedoch  die Kommunikation mit dem Kunden in diesem Ausbildungsberuf im Vordergrund steht, ist die Freude am Umgang mit Menschen und am Beraten, Freundlichkeit und Geduld, Verkaufsgeschick, Einfühlungsvermögen und ein gepflegtes Äußeres von zentraler Bedeutung. Nicht fehlen sollte auch eine gute Konstitution, praktisches Geschick, Vielseitigkeit und immer häufiger Fremdsprachenkenntnisse.

Ausbildungsdauer und Ausbildungsinhalte

Der Ausbildungsberuf VerkäuferIn hat eine Ausbildungsdauer von 2 Jahren. Die Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau im Einzelhandel ist nach einer dreijährigen Ausbildung abgeschlossen. Während der ersten beiden Ausbildungsjahre sind die Ausbildungs- und Lerninhalte identisch. Erst im dritten Jahr wird dann der Schwerpunkt der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann auf das selbständige Führen eines Einzelhandelsbetriebes gelegt. Entsprechend stehen in der 12. Jahrgangsstufe Personalwirtschaft und Rechnungswesen (z.B. Buchführung und Kennzahlenauswertung) sowie handelsrechtliche Grundlagen im Mittelpunkt.

Die Ausbildung zum Verkäufer/Einzelhandelskaufmann ist eine sogenannte „modulare Ausbildung. Dies bedeutet, dass durch die gleichen Lerninhalte in der 10. und 11. Jahrgangsstufe die Möglichkeit besteht, nach einer abgeschlossenen Verkäufer-Ausbildung mit einem Ausbildungsvertrag zum Einzelhandelskaufmann die Ausbildung fortzusetzen und nach einem weiteren Jahr mit der Prüfung zum Einzelhandelskaufmann abzuschließen.

Dieser modulare Aufbau wird auch in den neuen Rahmenlehrplänen im Einzelhandel ersichtlich. Diese Pläne gelten seit dem Schuljahr 2004/2005. Dabei werden die bisherigen Unterrichtsfächer größtenteils durch sogenannte Lernfelder ersetzt, die sich mehr an der beruflichen Praxis orientieren sollen. Die folgende Übersicht zeigt die einzelnen Jahrgangsstufen und ihre Zeugnisfächer. In der 10. und 11. Jahrgangsstufe ist die Stundentafel für VerkäuferInnen und Einzelhandelskaufleute identisch.

Offizielle Stundentafel:

Fach

10. Klasse

11. Klasse

12. Klasse

(nur EH-Kfm)

Einzelhandelsprozesse (EHP)

6

2

2

Kundenorientiertes Verkaufen (KoV)*

3

2

-

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (KSK)

2

1

3

Politik und Gesellschaft

1

1

1

Deutsch

1

1

1

Religion/Ethik

1

1

1

Englisch

1

1

1

Summe

15

9

9

* Bitte beachten Sie: Da das Fach "Kundenorientiertes Verkaufen" nicht im 3. Lehrjahr unterrichtet wird, steht im Abschlusszeugnis die Note aus der 11. Klasse!

Für die Unterrichtsplanung ergibt sich aus dieser Stundentafel, dass in der 10. Jahrgangsstufe ein ganzer und ein halber Unterrichtstag pro Woche stattfindet. Der ganze Unterrichtstag (8:00 bis 16:00 Uhr) findet je nach Klasse am Montag, Dienstag oder Mittwoch statt. Die halben Schultage (8:00 bis 12:50 Uhr) sind am Donnerstag und Freitag. In der 11. und 12. Jahrgangsstufe ist jeweils nur noch ein Schultag (8:00 bis 16:00 Uhr) vorgesehen.

Zwischen-und Abschlussprüfung

VerkäuferIn

Für die Verkäuferprüfung gilt weiterhin die alte Prüfungsordnung mit einer Zwischenprüfung am Ende des ersten Ausbildungsjahres (i.d.R. Mitte/Ende September zu Beginn der 11. Klasse) mit Multiple-Choice- und Rechenaufgaben. Das Ergebnis der Zwischenprüfung geht nicht in das Abschlussprüfungsergebnis ein. Die Teilnahme ist aber Voraussetzung zur Zulassung zur Abschlussprüfung. Am Ende der 11. Klasse  (ca. Anfang Mai) findet dann die schriftliche Abschlussprüfung mit drei Prüfungsteilen statt:

Wie werden die Prüfungsteile gewichtet?

 

Prüfungsteil 1 (VerkäuferIn)

Zeitvorgabe (min)

Gewichtung

1

Verkauf und Marketing

90

25

2

Warenwirtschaft und Rechnungswesen

60

15

3

Wirtschafts- und Politik und Gesellschaftde

60

10

4

Fallbezogenes Fachgespräch

15 min Vorbereitung
und 20 min Prüfung

50

 

Mit dem Tag an dem das „Fallbezogenen Fachgespräch“ bzw. die sogenannte „mündlichen Prüfung“ stattfindet,  ist dann die Ausbildung abgeschlossen, wenn die Bescheinigung über das Bestehen der Prüfung ausgehändigt werden kann. Die Prüfung ist damit bestanden.

Einzelhandelskaufmann/kauffrau

Für die Prüfung zum EH-Kaufmann/Kauffrau gilt die neue Ausbildungsordnung von 2009, die nun als „gestreckte Prüfung“ in zwei schriftliche Prüfungsteile aufgeteilt wird. Die frühere Zwischenprüfung entfällt, dafür findet der erste Teil der schriftlichen Abschlussprüfung bereits am Ende der 11. Klasse (ca. Anfang Mai) statt und wird in das Gesamtergebnis am Ende der Ausbildung eingerechnet.

Dieser erste Teil der schriftlichen Abschlussprüfung ist identisch mit der Verkäuferprüfung und findet im selben Zeitraum statt (Prüfungsteile siehe VerkäuferIn).

Am Ende der 12. Klasse (ca. Anfang Mai) wird der zweite Teil der schriftlichen Prüfung, der Teil  „Geschäftsprozesse“ abgelegt. Neben Rechnungswesen- und Einzelhandelsprozesse-Inhalte der 11. und 12. Jahrgangsstufe werden auch EHP-Inhalte der 10. Jahrgangsstufe in offenen Fragestellungen und einer komplexen Situation abgeprüft (Dauer 105 min).
Mit dem Tag an dem das „Fallbezogenen Fachgespräch“ bzw. die sogenannte „mündlichen Prüfung“ stattfindet,  ist dann die Ausbildung abgeschlossen, wenn die Bescheinigung über das Bestehen der Prüfung ausgehändigt werden kann.

Hinweis: Für die Organisation der Prüfungen (Anmeldungen, fehlende Einladungen oder Sonderfälle)  ist nicht die Berufsschule, sondern die zuständige Kammer zuständig (i.d.R. die IHK Passau, Tel: 0851/507 - 0)

Wie werden die Prüfungsteile gewichtet?

 

Prüfungsteil 1 EH-Kaufmann

Zeitvorgabe (min)

Gewichtung

1

Verkauf und Marketing

90

15

2

Warenwirtschaft und Rechnungswesen

60

10

3

Wirtschafts- und Sozialkunde

60

10

 

Prüfungsteil 2 EH-Kaufmann

   

1

Geschäftsprozesse im EH

105

25

2

Fallbezogenes Fachgespräch

15 min Vorbereitung
und 20 min Prüfung

40


Information an die Ausbilder/innen im Einzelhandel

Informationsschreiben

Jeder Auszubildende der Abteilung Einzelhandel erhält bei der Einschulung ein Informationsschreiben
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zu den grundsätzlichen Verhaltensregeln in Einzelhandelsklassen der Kaufmännischen Berufsschule, um ein gemeinsames erzieherisches Vorgehen mit dem Ziel eines möglichst guten Berufsabschlusses in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre sicherzustellen. Wir bitten alle Ausbilder/innen, durch Gegenzeichnung von diesem Schreiben Kenntnis zu nehmen und den zuständigen Ausbilder mit Telefonnummer einzutragen, um eine schnelle Erreichbarkeit bei schulischen Problemen zu gewährleisten.

Schüler-Notenblatt

In allen Jahrgangsstufen wird ebenfalls zu Beginn des Schuljahres ein Schüler-Notenblatt
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ausgeteilt, in das die Schüler selbständig ihre mündlichen und schriftlichen Noten eintragen müssen. Dieses Notenblatt soll helfen, den Informationsfluss zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb zu erleichtern. Wir bitten Sie, auch dieses Notenblatt zu kontrollieren und evtl. die Einträge von den Klassenleitern bestätigen zu lassen.
Natürlich stehen Ihnen die Lehrkräfte für weitere Auskünfte oder ein klärendes Gespräch bei Problemen mit den Auszubildenden jederzeit gerne zur Verfügung.

Kooperation mit der Förderberufsschule St. Erhard Plattling

Unsere Erfahrungen zeigen, dass immer mehr Schulabgänger aus Sonderpädagogischen Förderzentren oder aus den Mittelschulen mit  Lernschwierigkeiten eine Ausbildung zum/zur VerkäuferIn anstreben und den schulischen  Anforderungen im normalen Berufsschulalltag häufig nicht gewachsen sind. Deshalb arbeitet die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf seit dem Schuljahr 2013/14 in der Verkäuferausbildung in drei Bereichen eng mit der Förderberufsschule St. Erhard Plattling zusammen:

1. Lehrkräfte der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf vermitteln im  Berufsvorbereitungsjahr der Berufsschule St. Erhard kaufmännisches Grundwissen, damit ein reibungsloser Übergang an die Regelberufsschule vorbereitet wird und in einer eventuell anschließenden Ausbildung Stofffülle sowie komplexe Zusammenhänge leichter erfasst und bewältigt werden können.

2. Eine Fachklasse für Verkäufer wird in der 10. Jahrgangsstufe der Kaufmännischen Berufsschule als „Förderklasse“ geführt, die mit verschiedenen Maßnahmen eine intensive Betreuung der Schüler mit Förderbedarf sicherstellen soll:

  • Erlebnispädagogischer Tag am Schuljahresanfang zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls und des Selbstvertrauens als wichtige vorbereitende Maßnahme des teamorientierten Lernens.
  • Unterricht findet überwiegend in Form von Team-Teaching der Lehrer statt; Ziel ist die Entwicklung von unterrichtlichen Maßnahmen, die größtmöglichen individuellen Lernzuwachs für alle Schüler ermöglichen.
  • Lehrkräfte der Förderberufsschule St. Erhard unterstützen im Rahmen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes( MSD bS) Schüler, Lehrer und Eltern durch eine fundierte sonderpädagogische Diagnostik, Testverfahren, Unterrichtsbeobachtungen und  Erstellung individueller Förderpläne oder leistet Beratung und Unterstützung in Bezug auf Nachteilsausgleich oder die Vermittlung von Kontakten zu medizinischen, psychologischen und sozialen Fachdiensten.

3. Gemeinsame Lehrerfortbildungen mit externen Referenten zu Themengebieten, die für beide Schulen bedeutsam sind, und in denen auch Sichtweisen oder Erfahrungen der Lehrer beider Schularten ausgetauscht werden können. Gegenseitige Lehrerfortbildungen, die den Lehrkräften beider Schularten einen Kompetenzaustausch ermöglichen.


Besondere Aktivitäten

Externe Referenten im Einzelhandel/Verkauf

Um den Unterricht abwechslungsreich und praxisorientiert zu gestalten, werden in die Einzelhandelsklassen verschiedener Jahrgangsstufen externe Referenten eingeladen.


„Echtes“ Falschgeld

So informiert ein Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank alle vier 10. Klassen zum Thema „Falschgeld“. Dabei können „echte Blüten“ mit normalen Scheinen verglichen und an Kontrollgeräten getestet werden.

Schulung gegen Ladendiebstahl

In einem anderen Projekt bildet ein Sicherheitsberater des Einzelhandels die Azubis im richtigen Verhalten bei Ladendiebstahl aus und erarbeitet mit ihnen Möglichkeiten, wie Ladendiebstahl verhindert werden kann.  

Video-Analyse von Verkaufsgesprächen

Im Rahmen des Filmwettbewerbs „KoV-Oskar“ werden in der 11. Jahrgangsstufe Videoaufnahmen zu Verkaufsgesprächen bei besonderen Verkaufssituationen analysiert und die Sieger mit den besten Sequenzen prämiert.

Projektwoche „Verkauf von Faitrade-Produkten“

Jahrgangsübergreifend bereiten sich verschiedene Klassen sowohl im EHP- als auch im KoV-Unterricht auf eine Verkaufswoche im Eingangsbereich des Schulzentrums vor. Von der Beschaffung über die Werbung und das Üben von Verkaufsgesprächen werden Unterrichtsinhalte handlungs- und praxisorientiert am Verkauf von Fairtrade-Produkten vermittelt. Über Hintergründe zum Fairen Handel informieren sich die Schüler in Vorträgen von Spezialisten, bei einem Besuch im Deggendorfer Weltladen kombiniert mit einem Lernzirkel sowie in Filmen oder Gruppenarbeiten zur Verkaufsargumentation. Mit dem Verkaufserlös wird der Schulbesuch eines Patenkindes in Uganda finanziert.


Mit dem nötigen „Know-How“ zum Verkauf von Fairtrade-Produkten übernehmen die Einzelhändler jedes Jahr im Herbst die Präsentation auf dem Messestand der Kaufmännischen Berufsschule während der Jobbörse im Schulzentrum.

Rudolf Neuhierl, StD
Fachbereichsleiter Einzelhandel - Verkauf

 

Spezielle Informationen, die v.a. für unsere Schüler interessant sind, erreicht man über das "Schülermenü":

Logo "Schule ohne Rassismus": (C) Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Logo "Inklusion und Schule": StMBW/ISB

Logo "QmbS": ISB/QmbS Bayern

Logo "Referenzschule für Medienbildung": ISB/Projekt "Referenzschule für Medienbildung"

Logo "werte.BS": Stiftung Bildungspakt Bayern

 

 

 Fachbereich Industrie / GroßhandelHier finden Sie Informationen zu folgenen Ausbildungen:

 

Industriekaufleute

Industriekaufleute sind in Industriebetrieben unterschiedlicher Branchen und Größen tätig. Ihr kaufmännisches Aufgabenfeld erstreckt sich über alle Funktionen eines Industriebetriebs. Industriekaufleute beschäftigen sich dabei u. a. mit der Auftragsanbahnung oder dem Kundenservice nach Auftragsrealisierung.

Sie können dabei in verschiedenen betrieblichen Bereichen wie Beschaffung, Absatz, Rechnungswesen und Personal tätig sein.

Unabhängig von der Ausbildungsdauer beginnen alle Auszubildenden in der 10. Jahrgangsstufe. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr werden in Deggendorf die angehenden Industriekaufleute je nach Ausbildungsdauer in zweieinhalb- bzw. dreijährige Klassen aufgeteilt.

Im Industriebereich werden aktuell 237 Schüler/-innen in elf Klassen verteilt auf drei Jahrgangsstufen (3 x 10. Jahrgangsstufe, 4 x 11. Jahrgangsstufe, 4 x 12. Jahrgangsstufe) beschult.

Großhandelskaufleute bzw. Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement

Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandelsmanagement dauert grundsätzlich i. d. R. drei Jahre. Bei Abschluss des Ausbildungsvertrags muss zwischen der Fachrichtung Großhandel und der Fachrichtung Außenhandel gewählt werden. Nur die Fachrichtung „Großhandel“ wird in Deggendorf beschult. Schüler der Fachrichtung „Außenhandel“ müssen die Berufsschulen in Nürnberg bzw. München wählen.

Die Ausbildungsdauer kann aber beispielweise bei Vorliegen eines höheren Schulabschlusses von vornherein auf zweieinhalb Jahre oder zwei Jahre verkürzt werden. Auch während der Ausbildung ist bei guter Bewertung durch Berufsschule und Betrieb eine Verkürzung möglich.

Wie auch im Industriebereich werden die Schüler/-innen erst im dritten Ausbildungsjahr nach Ausbildungsdauer in eine Klasse mit 3-jähriger bzw. 2,5-jähriger Ausbildung aufgeteilt.

Im Bereich Großhandel werden gegenwärtig in allen drei Jahrgangsstufen insgesamt fünf Klassen mit 82 Schülerinnen und Schülern beschult.

Seit dem Schuljahr 2020/2021 ersetzt der neue Lehrplan für Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement den alten Lehrplan für Kaufleute zum Groß- und Außenhandel.

 

Hochschule Dual - Verbundstudium

Mit dem dualen Studium im Studiengang Betriebswirtschaft sind unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsberufe kombinierbar, wie zum Beispiel

  • Bankkaufmann/ -frau,
  • Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement,
  • Industriekaufmann/-frau,
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel,
  • Steuerfachangestellte/-r,

Die Ausbildungsberufe können mit interessierten Unternehmen im Bedarfsfall im Einzelnen abgestimmt und geprüft werden.

Auszubildende, die im Rahmen des Programms „Hochschule Dual“ eine Ausbildung durchlaufen, werden nur im ersten Ausbildungsjahr beschult.

Das Duale Studium mit Berufsausbildung dauert ca. 4,5 Jahre. Die praktische Ausbildung im Betrieb dauert ca. 24 Monate und wird in den vorlesungsfreien Zeiten (Semesterferien) sowie im Praxissemester im Unternehmen absolviert.

Das Duale Studium im Studiengang Betriebswirtschaft beginnt i. d. R. mit einer ca. einjährigen Ausbildungsphase im Betrieb. Anschließend steigt der Teilnehmer zum Wintersemester des Folgejahres in den regulären Verlauf des Studiengangs als Vollzeitstudent ein und arbeitet in den vorlesungsfreien Zeiten im Betrieb. Die IHK-Abschlussprüfung könnte am Ende des vierten Semesters durchgeführt werden. Das duale Studium endet mit der betriebsnahen Bachelorarbeit.

Interessierte finden hierzu weitere Informationen auf unserer Homepage bzw. direkt unter:

https://www.th-deg.de/duales-studium

Die Kaufmännische Berufschule Deggendorf kann per Bahn, Bus oder KFZ erreicht werden. Folgende Links und Downloads sollen Ihnen die Anreise erleichtern.

Zur Online Anmeldung gelangen Sie hier:

Anmeldung mit Ausbildungsplatz (auch Umschulungsvertrag)
Anmelden müssen sich Auszubildende mit den Ausbildungsberufen
  • Verkäufer, Einzelhandelskaufleute,Kaufleute für Büromanagement, Musikfachhändler und Fotomedienfachleute jeweils mit Beschäftigungsort Landkreis Deggendorf
  • Industrie- u. Bankkaufleute mit Beschäftigungsort in den Landkreisen Deggendorf, Regen oder Waldkirchen Nord
  • Steuerfachangestellte u. Kaufl. im Groß- u. Außenhandelsmanagement (Fachrichtung Großhandel) mit Beschäftigungsort in den Landkreisen Deggendorf, Regen, Dingolfing Ost oder Waldkirchen Nord
 
 

Einschreiben müssen sich alle Auszubildenden, die im kommenden Schuljahr eine kaufmännische Lehre beginnen und dabei vor allem im Landkreis Deggendorf beschäftigt sind, sofern sie noch nicht via Internet bzw. durch ihren Ausbildungsbetrieb angemeldet wurden.

Bitte beachten:

Auch ohne Ausbildungsvertrag sind Schülerinnen und Schüler berufsschulpflichtig, sofern sie nicht mindestens über einen mittleren Bildungsabschluss verfügen. Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsvertrag, die im Landkreis Deggendorf wohnen, müssen sich an der Staatlichen Berufsschule I in Deggendorf anmelden.

 

Fachschaft Deutsch

Fachbereich Deutsch

„Die Berufsschule hat gemäß Art. 11 BayEUG die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern berufliche und allgemeinbildende Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Berufsausbildung zu vermitteln.“

 

„Die Schülerinnen und Schüler

  • lernen Techniken und Strategien für eine sach-, situations- und adressatengerechte Interaktion und Kommunikation,
  • entwickeln Verständnis für inhaltliche und sprachliche Zusammenhänge,
  • erwerben die Kompetenz für einen zielgerichteten und reflektierten Umgang mit der angebotenen Informationsvielfalt, insbesondere mit digitalen Medien,
  • werden befähigt, sich in beruflichen, gesellschaftlichen wie privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell, sozial und im Umgang mit Differenz verantwortlich zu verhalten,
  • erwerben Reflexionsfähigkeit, vernetztes Denken, Kooperations- und Konfliktfähigkeit,
  • erkennen den Zusammenhang zwischen sprachlichem Handeln, sozialem Verhalten und beruflichem Erfolg,
  • erwerben zentrale Schlüsselkompetenzen wie Urteilsfähigkeit und Konfliktlösefähigkeit für ihr Handeln als mündige Bürger und zur Identifikation mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben letztlich die Sprach- und Kommunikationskompetenz, die sie nicht nur handlungsfähig macht, sondern auch zu ihrer Persönlichkeitsbildung beiträgt. Sie werden befähigt, sich in unserer Lebenswelt zu verständigen und mit kulturellen, gesellschaftlichen, fachlichen und persönlichen Differenzen umzugehen. Dies sichert ihre Teilhabe am beruflichen, gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und religiösen Leben.“ (Vgl. hierzu „Einleitung zum neuen Lehrplan Deutsch an BS“, S. 5 f.)

Der neue Lehrplan Deutsch (Juni 2020) beschreibt die Kompetenzen, welche die Schüler in der jeweiligen Jahrgangsstufe erlangen bzw. ausbauen sollen. Ziel ist es, die Schüler in unterschiedlicher beruflicher Lebenssituation zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln zu befähigen.


Im Rahmen des Unterrichtsprinzips „Berufssprache Deutsch“ soll die deutsche Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler mit Hilfe beruflicher Handlungssituationen verbessert werden. Dabei kann sowohl berufsspezifische Sprachkompetenz als auch die allgemeine gefördert werden.

Berufssprache Deutsch möchte eine Grundlage dafür schaffen, dass Schülerinnen und Schüler den Übergang in die Berufsausbildung, das Bestehen der Berufsausbildung und das spätere (Berufs-) Leben bewältigen und Kommunikationsprozesse erfolgreicher gestalten können. Sprachförderung als Basis für berufliche Mündigkeit und Sprachkompetenz als Grundlage für eine erfolgreiche persönliche Weiterentwicklung und für eine gelingende gesellschaftliche Integration sind Leitgedanken des innovativen Projektansatzes Berufssprache Deutsch.

„Das Unterrichtsprinzip Berufssprache Deutsch wird durch das individuell gestaltete Schulkonzept näher bestimmt … Das Schulkonzept unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer berufssprachlich-kommunikativen Kompetenzen bis zum erfolgreichen Berufsschulabschluss. Die schulspezifisch ausgewählten Maßnahmen stärken die Lehrkräfte bei der Umsetzung des Unterrichtsprinzips Berufssprache Deutsch.

Durch die Zusammenarbeit in einem Schulteam Berufssprache Deutsch tauschen sich die Lehrkräfte über sprachliche und berufsorientierte Sprach- bzw. Förderansätze aus und entwickeln eine gemeinsame Vorgehensweise, damit die Schülerin bzw. der Schüler vom Eintritt in die Berufsschule bis zum Abschluss stringent und passgenau berufssprachlich begleitet und gefördert werden kann. Dadurch sollen auch langfristig die Lehrkräfte entlastet werden, da u. a. berufssprachliche Förderstrukturen und -möglichkeiten transparent dargestellt werden.“ (Vgl. hierzu: http://www.berufssprache-deutsch.bayern.de/sprachbildung-in-der-praxis/schulkonzept/)

Gerhard Grimm, Studiendirektor
Fachbetreuer Deutsch

Fachschaft EnglischEnglischunterricht an der kaufmännischen Berufsschule ist berufsbezogener Unterricht, das heißt er vermittelt fremdsprachliche Kompetenzen anhand konkreter beruflicher Lernsituationen und motiviert und befähigt zum selbständigen Fremdsprachenlernen und -weiterlernen.

Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der Lerngruppen stellt dies die wichtigste Herausforderung für die Lehrkraft dar. Die Erweiterung der Sprachkompetenz geht hier mit dem praktischen Ziel einher, die allgemeine Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in der Fremdsprache so zu fördern, dass sie in der Lage sind, Situationen des Berufslebens und des Alltags zu bewältigen. Das bedeutet: Im Unterricht ist der ständig wachsende Fremdsprachenbedarf in typischen Situationen des Alltags, des Studiums und des Berufslebens zu berücksichtigen. Der Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern hinreichend Gelegenheit geben, die sprachlichen Fertigkeiten zu entwickeln, die sie zur Bewältigung dieser Situationen benötigen. Um die unterschiedlichen Lerntypen anzusprechen und so einen hohen Unterrichtserfolg für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, sollte ein möglichst breites Spektrum an Unterrichtsformen und -methoden zur Anwendung kommen. Da der Fremdsprachengebrauch in den späteren Lebenssituationen der Schülerinnen und Schüler voraussichtlich umfangreicher und spezifischer sein wird, als er heute in der Schule vermittelt werden kann, ist es eine weitere Aufgabe des Englischunterrichts, das Interesse an der englischen Sprache zu fördern und dadurch die Schülerinnen und Schüler zu lebenslangem und selbstgesteuertem Lernen zu motivieren. Damit trägt der Englischunterricht auch dazu bei, die berufliche Mobilität der Schüler zu fördern und sie auf die Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist das KMK-Fremdsprachenzertifikat hervorzuheben, das Auszubildende an der Kaufmännischen Berufsschule erwerben können. Dieses Zertifikat prüft und bescheinigt berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse für verschiedene Berufsbereiche mittels einer zentral gestellten und damit jeweils einheitlichen Prüfung. Nähere Informationen finden Sie hier.

Die Schwerpunkte des Unterrichts an der Kaufmännischen Berufsschule liegen natürlich auf der Vermittlung der klassischen “4 Basic Skills“ (Listening, Speaking, Reading and Writing).

1.   Listening (Hörverstehen)
Sprache ist die älteste Form der zwischenmenschlichen Verständigung, so trivial das auch klingen mag. Deshalb ist die gesprochene Sprache, sei es aus dem Mund des Lehrers oder von CD oder Video, das beste Vorbild, das wir im Unterricht bieten können. Moderne Medien sind hier logischerweise eine wertvolle Hilfestellung bei der Vorbereitung auf Lebenssituationen im beruflichen oder privaten Umfeld, in denen der/die Auszubildende mit der Fremdsprache konfrontiert wird.

2.   Speaking (Sprechfertigkeit)
Unter der Anleitung des Lehrers sprechen die Schüler die gehörten Strukturen und Vokabeln richtig aus. Hierbei wird auf Korrektheit und natürliches Sprechtempo sowie auf richtige Intonation geachtet. Allerdings steht im Vordergrund die Erlangung der kommunikativen Kompetenz, also der Fähigkeit, sich in Situationen aus der Erfahrungswelt der Auszubildenden auszudrücken und Stellung zu beziehen. 

3.   Reading (Lesefertigkeit)
Die eingesetzten Unterrichtsmaterialien bieten eine Vielfalt an unterschiedlichen Textformen, von einfachen Dialogen aus dem Alltagsleben bis zu informativen und argumentativen Sachtexten. Besonderes Augenmerk wird auf landeskundliche Aspekte gelegt. Diese kommen einem lebendigen Unterricht zugute und stellen einen elementaren und durch nichts zu ersetzenden Hintergrund für das Erlernen einer Fremdsprache dar, da es dem Lernenden nur auf diese Weise möglich wird, die soziokulturellen Voraussetzungen und Facetten der Zielsprache zu begreifen. Durch intensive Beschäftigung mit englischer Landeskunde lernen die Schüler gleichsam spielerisch, ihre Vorurteile allem Fremden gegenüber zu überdenken und Toleranz und Verständnis für andere Lebensweisen und -einstellungen zu entwickeln.

4. Writing (Schreibfertigkeit)
Die Schüler wenden ihre im Lauf der Zeit erworbenen Wortschatz- und Grammatikkenntnisse in selbst geschriebenen Texten an. Hierbei gibt es am Anfang genaue deutsche Vorgaben, im Lauf der Zeit werden die Schüler sicherer und selbstständiger, so dass auch längere Texte selbständig verfasst werden können. Hier bietet sich natürlich fächerübergreifende Zusammenarbeit mit den Fächern Deutsch und Informationsverarbeitung an. Im Rahmen der Ausbildung im kaufmännischen Bereich werden Bewerbungen, Anfragen, Angebote, Bestellungen und Mahnungen geschrieben.

 

 

Logo Referenzschule für Medienbildunghttps://www.mebis.bayern.de/kategorie/bildung/initiativen/rfm/

Die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf nimmt seit dem Schuljahr 2012/2013 offiziell am Projekt "Referenzschule für Medienbildung" (“RfM”) teil und trägt den Titel "Medienreferenzschule" seit 1. Oktober 2014 [zum Presseartikel].

Das Fach Katholische Religionslehre ist auf drei Ziele ausgerichtet:

– die Aneignung strukturierten und lebensbedeutsamen Grundwissens über den Glauben der Kirche,

– das Vertrautsein mit Formen gelebten Glaubens und

– die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Fach Katholische Religionslehre an Berufsschulen und Berufsfachschulen die Fähigkeit und Bereitschaft,

– auf der Basis des Christentums religiös-weltanschauliche Fragen zu reflektieren und eine lebensrelevante religiöse Überzeugung zu entwickeln,

– in Entscheidungssituationen auf der Basis der Reich-Gottes-Botschaft verantwortlich zu urteilen und angemessen zu handeln,

– die eigene Überzeugung anderen gegenüber zu begründen und sich mit ihnen über Themen von moralischer, weltanschaulicher und religiöser Relevanz zu verständigen

– sowie Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Das Fach Katholische ReligionslehreDas Fach Katholische Religionslehre fördert die Bereitschaft, die Fähigkeit und die Offenheit für den vernünftigen Dialog mit dem Christentum, bezweckt aber nicht, die persönliche Entscheidung für eine Überzeugung zu lenken. Die prozessbezogenen Kompetenzen dienen dem Erwerb persönlicher religiöser Orientierungsfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangstufe nehmen sich in ihrer Lebens- und Glaubenswirklichkeit wahr. Sie reflektieren ihre religiöse Sozialisation und Identität. Sie setzen ihre erweiterte Sprach- und Ausdrucksfähigkeit auch im religiösen Bereich um. Sie setzen sich mit den Grundlagen des Christentums auseinander und verbinden sie mit ihrer Lebenssituation. Sie nehmen die christliche Botschaft als sinnstiftende und tragende Kraft für das Leben wahr. Sie formulieren und begründen ihren eigenen religiösen Standpunkt und entwickeln ihn in der Auseinandersetzung mit der christlichen Botschaft weiter.

In Jahrgangsstufe 11 erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass der Mensch auf Gemeinschaft ausgerichtet ist. Sie begründen den konstruktiven Einsatz von Christen für das Gelingen von Gemeinschaft und treten dafür ein. Sie unterscheiden weltanschaulich begründete Handlungsentwürfe. Sie erläutern auf der Grundlage der Reich-Gottes-Botschaft deren Folgen für den Einzelnen und die Gemeinschaft. Sie erklären anderen Grundlagen christlichen Handelns und treten für die Würde des Menschen ein.

Die Jahrgangsstufe 12 lässt die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass das Christsein dazu auffordert, das Ganze in den Blick zu nehmen. Sie entdecken in der Vielfalt eine Bereicherung ihres Lebens. Sie berücksichtigen mögliche Folgen ihres Tuns für das Ganze, indem sie vernetzt denken und nachhaltig handeln. Sie nehmen das Selbstverständnis der Kirche als Heilszeichen für die Welt wahr, leiten aus der christlichen Heilsbotschaft Aufgaben für sich ab und setzen sich für diese ein.

(Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT UND KULTUS, Lehrplan für die Berufsschule und Berufsfachschule Katholische Religionslehre, Jahrgangsstufen 10 bis 12/13, Oktober 2013.)

Für den Fachbereich Katholische Religionslehre

Tobias Dezelak, Studienrat

Fachschaft Religion

OStRin Pfeffer erhält Lehrbefähigung für Sonderpädagogik

Bild von links: Leitende Regierungsschuldirektorin Maria Sommerer von der Regierung von Niederbayern, die frischgebackene Sonderschullehrerin für die Förderschwerpunkte Lernen und emotional-soziale Entwicklung OStRin Kathrin Pfeffer sowie Schulleiter OStD Johann Riedl.Seit einigen Jahren bietet die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf nun schon Schülerinnen und Schülern des Fachbereichs Einzelhandel mit erhöhtem Förderbedarf eine sonderpädagogisch untermauerte Ausbildung an. Seit dem Schuljahr 2017/2018 trägt die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf auch das Prädikat „Schule mit Schulprofil Inklusion“.

Entnommen aus PNP vom 25. Jan. 2020

Fünf Mal die Note Eins – 90 Absolventen an der kaufmännischen Berufsschule

Die Einser-Absolventen der kaufmännischen Berufsschule Deggendorf vom Winter 2019/2020 und die Prominenten (v.l.): Isidor Neumaier (Förderverein), Johann Riedl (Schulleiter), Christian Bernreiter (Landrat), Jennifer Bastron (Bankkauffrau), Christian Kaiser (Handwerkskammer), Dominik Reitmeier (Industriekaufmann), Herbert Stadler (Agentur für Arbeit), Michael Weinberger (Kaufmann im Großhandel), Alt-OB Dieter Gör-litz, Anna Fischl (Industriekauffrau), Mario Ciliox (Kaufmann im Einzelhandel), Lisa-Maria Maier (Industriekauffrau), Rupert Winter (Raiffeisenbank eG Deggendorf-Plattling-Sonnenwald), Melissa Karabas (Kauffrau für Büromanagement), MdB Thomas Erndl, Nicole Schosser (stellvertretende Schulleiterin), Stephan Wohlmuth (VR Genobank Do-nauWald eG), dritter Bürgermeister Hermann Wellner und Isabella Wagner (Sparkasse Deggendorf) . −Fotos: EichwaldDeggendorf. "So wenig Absolventinnen und Absolventen wie heute wurden seit Bestehen der kaufmännischen Berufsschule Deggendorf, die seit 1982 eigenständige Schule ist, noch nie entlassen", stellt Oberstudiendirektor Johann Riedl fest: 90 Absolventen haben von ihm am Donnerstag ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen, fünf haben im Winter 2019/2020 nicht bestanden. Schulleiter Riedl machte einen Spagat zum BWL-Unterricht: "Nur knappe Güter sind wertvolle Güter. Sie sind jetzt schon gesuchte und gefragte Fachkräfte, und die Nachfrage nach ihnen wird zunehmen", wandte er sich an die Kaufleute im Einzel- und Großhandel, an die fürs Büromanagement Ausgebildeten, an die Industriekauf- und die Steuerfachleute sowie an die Bankkauffrauen und -männer.

Bild: Kaufmännische Berufsschule Deggendorf Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Franzan der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Auschwitz-Birkenau, zwischen 1943-1945.

Die zweieinhalb Jährige Eva hat die Häftlingsnummer 4167. Diese Nummer wurde ihr gleich bei Ankunft im Vernichtungslager in die Haut des linken Unterarms tätowiert. Das Mädchen wurde mit ihren Eltern, ihrer Schwester und Großeltern mütterlicherseits nach Auschwitz-Birkenau in das Konzentrationslager deportiert. Grund hierfür war die hetzerische Meinung des Naziregimes: sie seien nämlich als Sinti keine „Arier“.

OStR Jürgen Fellberg, Schulleiter OStD Johann Riedl, Zeitzeuge Peter Grosse sowie Personalratsvorsitzende OStRin Maria Rauch.Geschichte zum Miterleben gab es vergangene Woche an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf: Peter Grosse (geb. 1959 in Rostock) berichtete den angehenden Kaufleuten der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf über seine persönlichen DDR-Erfahrungen.

Über 100 Päckchen wurden in diesem Jahr an die Weihnachtstrucker übergeben.Mit 100 Päckchen und damit einem neuen Rekordergebnis unterstützten Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf auch dieses Jahr wieder die Weihnachtstruckeraktion der Johanniter.

Schulabschlussfeier Winter 2018/19 an der Kaufmännischen Berufsschule

Quelle: PNP vom 26.01.2019

Die besten Nachwuchskaufleute (ab 5.v.l.) Magdalena Haydn, Julia Wudy, Markus Bleicher, Franziska Huber und (rechts daneben) Verena Kufner, eingerahmt von Schulleiter Johann Riedl (r.) und Stellvertreterin Nicole Schosser (l.) zusammen mit den Ehrengästen. −Foto: SchernikauDeggendorf. In festlichem Rahmen haben 95 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule am Donnerstagabend in der Stadthalle 1 ihre Abschlusszeugnisse über den schulischen Teil der Berufsausbildung erhalten. Ihnen zollte Schulleiter Johann Riedl in seiner Festrede besonderen Respekt: Bei 39 jungen Frauen und Männer steht eine Eins vor dem Komma.

Betriebsbesichtigung bei der Einhell Germany AG

Die angehenden Industriekaufleute bei der Fa. Einhell Germany AGDie angehenden Industriekaufleute des zweiten und dritten Ausbildungsjahres der Klassen IND 11B und IND 12C besuchten gemeinsam mit ihren Lehrkräften StRin Stefanie Zimpel und OStRin Marion Göth den nahegelegenen Konzernstandort der Firma Einhell Germany AG in Landau, um die betrieblichen Arbeitsprozesse besser kennenzulernen und mit den theoretischen Inhalten des Unterrichts fächerübergreifend verbinden zu können.

8. Bankberatungstag an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Die angehenden Banker in AktionZum Ende ihrer Ausbildungszeit ziehen die angehenden Bankkaufleute alle Register ihres beruflichen Könnens, wenn auf dem Stundenplan der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf der „Bankberatungstag“ angesagt ist. Da werden Gänge und Klassenzimmer zu Beratungsecken umgebaut, Stellwände informieren über Altersvorsorge und die Schülerinnen und Schüler hauchen dem Ganzen das Flair eines Finanzzentrums ein. Nicht zuletzt auch durch ihr optisches Erscheinungsbild im „feinen Zwirn“ des beruflichen Alltags.

Von Schülern der Kaufmännischen Berufsschule für Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule DeggendorfUnter dem Motto „Schüler fragen - Azubis antworten“ stand die bereits zum zweiten Mal stattfindende Berufsorientierungswoche an der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf.

Quelle: PNP vom 27.01.2018

Kaufmännische Berufsschule verabschiedet 38 Absolventen mit einer Eins vor dem Komma – Einmal Bestnote 1,0

Die besten Nachwuchskaufleute (ab 2.v.l.) Anastasia Ulrich, Kathrin Artinger, Marco Huber, Christina Baronner, Katharina Preiß, Kerstin Klampfl, Elvira Schütz und Simon Reisinger, mit (rechts daneben) Schulleiter Johann Riedl und Stellvertreterin Nicole Schosser, mit Ehrengästen. − F.: SchernikauDeggendorf. In festlichem Rahmen erhielten 104 Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule am Donnerstagabend in der Stadthalle 1 ihre Abschlusszeugnisse. Schulleiter Johann Riedl zollte in seiner Festrede den Besten von ihnen besonderen Respekt. So können 38 junge Damen und Herren mit einer Eins vor dem Komma aufwarten, 18 Kaufleute beenden ihre Ausbildung mit 'sehr gut', das heißt die Durchschnittsnote aus allen Fächern ist 1,5 oder besser.

Vortrag der Frankfurt School bei den Bank-Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Schulleiter OStD Johann Riedl stellt den Gast Matthias Memmel (links) von der Frankfurt School of Finance & Management in den Abschlussklassen Bank vor.Zum jährlichen Gast an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf zählt seit vielen Jahren Matthias Memmel von der Frankfurt School of Finance & Management. Zielsetzung des Gastvortrags ist das Aufzeigen von beruflichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Bankkaufleute. Auch wenn die Auszubildenden der 13. Klassen erst vor wenigen Wochen ihre schriftliche IHK-Abschlussprüfung abgelegt haben und die mündliche Prüfung in Form eines Kundenberatungsgesprächs erst im Januar ansteht, gilt es jetzt schon Überlegungen für die berufliche Zukunft zu stellen.

PNP vom 28.01.2017

Schulabschlussfeier Winter 2016/17 an der Kaufmännischen Berufsschule

Die besten Nachwuchskaufleute (v.l.) Theresa Ellerbeck, Julia Schosser, Christine Dangl, Lisa Bergbauer, Thomas Erndl, Natalie Reitberger und Pia-Teresa Müller mit Schulleiter Johann Riedl (2.v.r.) mit seiner Stellvertreterin Nicole Schosser (3.v.r.) und Ehrengästen.Deggendorf. Jubelstimmung herrschte bei der Absolvia der Kaufmännischen Berufsschule, die am Donnerstagabendzum letzten Mal in der Aula des alten Schulzentrums – kurz vor dem Abriss – stattfand. "101 junge Damen und Herrengingen im September 2014 an den Start. 99 haben die Ziellinie tatsächlich überqueren können", so Schulleiter JohannRiedl in seiner Festrede.

Für die diesjährigen Weihnachtstrucker packten die Schüler der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule stattliche 87, von bayernweit insgesamt 48.653 hergestellten Paketen.

 „Päckchen-Sammeln" vor dem Christbaum der Staatlichen Wirtschaftsschule/Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf mit Pressesprecher Andreas Denk und stellv. Schulleiter StD Peter WernerSchüler und Lehrer der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf unterstützen die 24. Johanniter Weihnachtstrucker in diesem Jahr zum dritten Mal. Mit dieser Aktion sollte zahlreichen bedürftigen Menschen in Osteuropa eine Freude gemacht werden.

Gegen Rassismus und Extremismus, für Integration

Am DonneBild 1rstag, 15.12.2016, um 10.45 Uhr wurde das Theaterstück „Heiles Deutschland" vom Schultourtheater „bühnengold", Berlin, an der Kaufm. Berufsschule II in Deggendorf vor rund 220 Schülerinnen und Schüler aufgeführt.
Das mobile Schultourtheater mit den beiden jungen Schauspielern Joséphine Oeding sowie Simon Altmann sprachen mit ihrem 60 Minuten langen Stück gesellschaftspolitisch hochbrisante Themen wie beispielsweise Menschenfeindlichkeit, Extremismus, Terror sowie die aktuelle Flüchtlingsdebatte an.

Reinhold Gerl, Bundesbankmitarbeiter aus Regensburg mit Schülern der Klasse EH 10a begutachten „echte Blüten“Mit einem „echten“ 600er Euroschein und dem neuen „Zwanziger“ eröffnete Reinhold Gerl von der Deutschen Bundesbank-Filiale in Regensburg vier Vorträge über Falschgeld an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf.

Beratungstag der Bankfachklassen wieder ein voller Erfolg

Schülerin Silvia Weinberger (Bank 13A) unter dem wachen Auge von Franziska König (BA 13B) beim BeratungsgesprächEinen etwas anderen Berufsschultag gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen für Bankkaufleute an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf. OStR Johann Kuchl, Abteilungsleiter des Fachbereichs Bank/Steuer, hatte mit StRin Kathrin Pfeffer, StR Michael Peter und StR Stephan Honsa einen Beratungstag für die Abschlussklassen des Ausbildungsberufs „Bankkaufmann/-frau“ organisiert. Das Besondere daran: Sowohl Berater als auch Kunden sind Schüler der Berufsschule!

Für die diesjährigen Weihnachtstrucker packten die Schüler der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule stattliche 100, von bayernweit insgesamt 43 859 hergestellten Paketen.

Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf übergeben die Pakete an die Johanniter Weihnachtstrucker im Beisein von Schulleiter OStD Johann Riedl und Andreas Denk (Mitte) sowie den Organisatoren StR Stephan Honsa (links) und OStR Stefan Himmel (hinten rechts).Schüler und Lehrer der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf unterstützen die Johanniter Weihnachtstrucker in diesem Jahr zum zweiten Mal. Mit dieser Aktion sollte zahlreichen bedürftigen Menschen in Osteuropa eine Freude gemacht werden.

Schuldnerberatung der Caritas informiert an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Foto: Sandra Nagl, Leiterin der Caritas Schuldnerberatung mit den  Verkäuferklassen EH 10 C und EH 10 D sowie Schulleiter OStD Johann RiedlDie Schuldnerberatung der Caritas Deggendorf war vergangene Woche mit Frau Kraus und Sandra Nagl an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf in der Klasse für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz und den zwei „ Verkäufer-Klassen“, die gerade eben angefangen haben,  ihr erstes eigenes Geld zu verdienen.

Sicherheitsberater in den Einzelhandelsklassen der Kaufmännischen Berufsschule

Foto: Sicherheitsberater Jürgen Grönke (Mitte) mit Schülern der EH 10b bei der Vorgehensweise, wenn ein Ladendieb ertappt wird.Einen „Mann der Praxis“ holte sich die Einzelhandelsabteilung der Kaufmännsichen Berufsschule Deggendorf mit dem Sicherheitsberater Jürgen Grönke aus München, der nach dem Motto „Sei schlauer als der Klauer“ mit den beiden Einzelhandelsklassen EH10b und EH11c einen Nachmittag zum Thema „Ladendiebstahl und Inventurdifferenzen“ gestaltete.

Bild: Fördervereinsvorsitzender Hans Kammermeier (Mitte) bei der Übergabe der Tablets an den Schulleiter OStD Johann Riedl (rechts)  und die Systembetreuerin OStRin Martina Apfelbeck (vorne Mitte) mit der Klasse 10 B für Büromanagement.Bereits im letzten Jahr wurde die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf durch das Kultusministerium zur Referenzschule für Medienbildung ernannt. Damit wurde das Bemühen der Schule, bei ihren Schülerinnen und Schülern besondere Kompetenzen im Bereich der Mediennutzung zu entwickeln, von höchster Stelle gewürdigt.

Informationsvortrag der Frankfurt School of Finance and Management

Selbst wenn unsere Absolventinnen und Absolventen nach der gerade abgelegten schriftlichen IHK-Abschlussprüfung noch spürbar aufatmen, reift bei vielen bereits die Erkenntnis, dass es damit allein nicht getan ist. Sie merken, dass Fort- und Weiterbildung ein unerlässlicher Baustein für eine erfolgreiche Berufsausübung ist. Einige Schülerinnen und Schüler bekunden auch schon lange vor dem Ausbildungsende ihr Interesse an weiterführenden Bildungsangeboten. Sicherlich Grund genug für StRin Kathrin Pfeffer, in Vertretung für den Fachbereich Bank/ Steuer, die Tradition fortzusetzen und den Leiter der Region Süd und des Studienzentrums München der Frankfurt School of Finance an Management, Matthias Memmel, in die Bankfachklassen 13a und 13b einzuladen.

Arzt referiert zum Thema „Organspende“ an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Bild: von links: Internist Thomas Kammermeier, Organisatorin OStRin Eva Geisperger und Schulleiter OStD Johann Riedl mit Schülerinnen und Schülern der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf vor der selbsterstellten Ausstellung „Organspende rettet Leben“„Zum Bildungsauftrag einer bayerischen Schule gehört nicht nur die Weitergabe von Wissen, sondern auch das Vermitteln von Werten. Und welcher Wert könnte höher sein als das Retten von Menschenleben?“ Mit diesen Worten begrüßte der Schulleiter der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf, Oberstudiendirektor Johann Riedl, am letzten Tag vor den Weihnachtsferien den Internisten Thomas Kammermeier aus Bogen zu dessen Vortrag an der Schule.

Christian Tramitz stimmte Berufsschüler auf Weihnachten ein – Erlös für „Kraki“

Deggendorf. Ein Hauch von „Schuh des Manitu“ wehte gestern durch die Aula des Schulzentrums: Der Bürofachklasse 11b der Kaufmännischen Berufsschule war gelungen, den Schauspieler und Comedian Christian Tramitz für eine adventliche Lesung nach Deggendorf zu holen. Tramitz, bekannt unter anderem aus der „Bully Parade“, verzichtete auf jede Gage. Der Erlös kommt komplett der Deggendorfer Kinderklinik zugute. Die Übergabe an die Verantwortlichen des Fördervereins „Kraki“ soll in Kürze stattfinden.
Anders als bei manchen Pflichtvorträgen war die Aula schon lange vor dem geplanten Beginn der Lesung (14 Uhr) voll gefüllt.

Schulleiter OStD Johann Riedl (von links) mit den Neuen: StRef Michael Wagner, StRefin Cornelia Hambauer, StR Jürgen Fellberg, StRefin Susanne Zinkl, StRef Christian Dietrich.Die Schülerinnen und Schüler in Abstimmung mit der betrieblichen Berufsausbildung beruflich zu bilden und zu erziehen und die allgemeine Bildung zu fördern –dieser Bildungsauftrag aus Art. 11 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs-und Unterrichtswesen gilt für die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf im neuen Schuljahr 2013/2014 gegenüber knapp 1.000 Schülerinnen und Schülern. Insgesamt liegt die Schülerzahl zwar knapp unter den Zahlen des Vorjahres, dennoch ist Schulleiter OStD Johann Riedl zufrieden, denn die Anzahl der Klassen bleibt mit 45 gegenüber dem Vorjahr unverändert, was sich positiv auf die durchschnittliche Klassengröße auswirkt. Die Lehrerversorgung ist auch im neuen Schuljahr an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf zwar nicht üppig, aber ausreichend, um den kompletten Fachunterricht abzudecken. Allerdings muss im Fachbereich Religion Unterricht ausfallen und Klassenteilungen bzw. Unterricht nach Niveaustufen, bspw. in Englisch, gibt das Lehrerstundenbudget auch nicht her. Dennoch können sich die angehenden Bank-, Industrie-, Büro-, Großhandels- und Einzelhandelskaufleute sowie die Steuerfachangestellten darauf verlassen, optimal auf den Berufsabschluss vorbereitet zu werden. Neben der hervorragenden technischen Ausstattung ist die Kompetenz und das Engagement des Kollegiums Gewähr dafür. Für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit sind  im Schuljahr 2013/2014 29 Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich. Neu an der Schule sind StR Jürgen Fellberg, der von der Berufsschule Straubing auf eigenen Wunsch an die Kaufmännische Berufsschule Deggendorf versetzt wurde sowie die beiden Studienreferendare Susanne Zinkl und Christian Dietrich, die die zweite Phase ihres Referendariats mit Begleitung durch die Betreuungslehrer StRin Kathrin Pfeffer und StR Benedikt Oswald absolvieren. StRin Karin Heller kehrt nach zwei Jahren aus der Elternzeit zurück und komplettiert das Kollegium der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf. Die Lehrerinnen und Lehrer der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf sind aber nicht nur im Unterricht gefordert, es warten auch einige Zusatzaufgaben im Schuljahr 2013/2014: Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –entwicklung wollen erledigt werden, die Schule befindet sich auf dem Weg zur Medienreferenzschule und schließlich steht auch die externe Evaluation an. Dabei nehmen externe Evaluatoren die Schule unter die Lupe, um so Stärken, aber auch Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Schulleiter OStD Riedl ist sich aber sicher, dass er auch im Schuljahr 2013/2014 auf die unterrichtliche und erzieherische Kompetenz sowie auf den Einsatz des Kollegiums bauen kann und dass auch das neue Schuljahr ein erfolgreiches für die Schülerinnen und Schüler und damit für die Schule werden wird.

Abteilungsleitung EH 2013 10 16Nachdem der bisherige Abteilungsleiter StD Johann Sedlmeier zum Schuljahresende in den Ruhestand verabschiedet wurde, ernannte die Regierung von Niederbayern OStR Rudolf Neuhierl auf Vorschlag der Schulleitung zum neuen Fachbetreuer für Wirtschaft und Verwaltung IV an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf. Dies bedeutet die Abteilungsleitung für den Fachbereich „Einzelhandel“ mit aktuell 210 Schülerinnen und Schülern in 10 Klassen.

Bundestagswahl 2013 10 22An der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf wird als Teil der Allgemeinbildung im Sozialkundeunterricht politisches Grundwissen vermittelt. In den letzten Wochen widmete man sich in diesem Zusammenhang verstärkt den Bundestagswahlen. Mithilfe von Plakatwänden und Broschüren sowie Erklärvideos und der Wahl-O-Mat-App der Bundeszentrale für politische Bildung informierten sich die Schüler selbstständig über die Wahlprogramme der Parteien und das deutsche Wahlsystem. Als Ansporn, sich auch außerhalb des Unterrichts mit politischen Prozessen zu beschäftigen und auch zur Wissensfestigung konnten die Schülerinnen und Schüler ein Kreuzworträtsel lösen und mit der richtigen Lösung auch an einer Verlosung teilnehmen. Unter den ca. 270 Schülerinnen und Schülern, die das richtige Lösungswort ermittelt hatten, konnten dank der freundlichen Unterstützung der Raiffeisenbank Deggendorf-Plattling, der Sparkasse Deggendorf und des Fördervereins der Kaufmännischen Berufsschule knapp 20 Preise verlost werden. Im Beisein von Schulleiter OStD Johann Riedl (re), Organisator StR Gerhard Weinzierl (li) und Schülersprecher Benjamin Sigl zog Stefanie Sommersperger als Glücksfee die Gewinner.

IHK Ehrung 2013 10 27Deggendorf. Im Bezirk der IHK Niederbayern haben heuer im Sommer insgesamt 3000 Auszubildende in über 100 Berufen ihre Abschlussprüfung erfolgreich absolviert. Die 25 Besten aus Stadt und Landkreis Deggendorf sind in einer Feierstunde im Gästekasino der MAN Diesel & Turbo geehrt worden. Unter diesen Einser-Absolventen – sie machen immerhin sechs Prozent aller Prüflinge aus – ist auch der Landesbeste Tobias Bosch, der seine Ausbildung zum Buchhändler bei Bücher Pustet gemacht hatte. MAN-Standortleiter Dr. Josef Dachs, Präsident der IHK Niederbayern, hat das IHK-Prüfungszeugnis in der Feier mit einem Wertpapier verglichen, das allerdings ohne Risiken seinen Wert ständig erhöht.

Die Projektanten" der GH 12 C mit StR Jürgen Fellberg (rechts)Bedauerlicherweise durften sie nicht wirklich nach Berlin reisen, nichts desto trotz war allein die Planung einer Geschäftsreise nach Berlin für die Abschlussklasse GH 12 c, eine Fachklasse zum Kaufmann / zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, eine hochinteressante Aufgabe. Ziel war es, dem Lehrplan entsprechend, ein „Berufsorientiertes Projekt für den Groß- und Außenhandel durchzuführen“. Dabei galt es, die Projektdurchführung zu planen, zu steuern und zu kontrollieren.

von links: StD Robert Lindner, der Referent Martin Hohenberger sowie die Initiatorin und Organisatorin StRin Christina Kühnel mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse Büro 11AIm Rahmen des Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „Achtung, rechte Szene!“ luden die Schülerinnen und Schüler der Büro 11A Martin Hohenberger, Vorsitzender des Kreisjugendrings Deggendorf, als Experten in die Kaufmännischen Berufsschule ein.

Bild1: Schulleiter OStD Johann Riedl stellt den Referenten Regierungsschulrat Roland Ilg vor.Bild 2: Regierungsschulrat Roland Ilg bei seiner Ausführungen zum Didaktischen JahresplanDie systematische Planung von Unterricht ist die Basis für eine qualitativ hochwertige Umsetzung der Lehrpläne. Kompetenzorientierte Lehrpläne erfordern die Didaktische Jahresplanung als notwendiges Planungsinstrument.

Ausbilderinformationstag für den Einzelhandel an der Kaufmännischen Berufsschule


Auf Einladung der Abteilung „Einzelhandel“ trafen sich an der Kaufmännischen Berufsschule die Ausbilder der Einzelhandels-Azubis zu einem Informationsnachmittag. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter OStD Johann Riedl und einer PowerPoint-Präsentation über die aktuellen Zahlen der Schule und deren vielfältige Aktivitäten stellte Abteilungsleiter OStR Rudolf Neuhierl das derzeit im Fachbereich Einzelhandel unterrichtende Kollegium sowie ausgewählte Lerninhalte und Unterrichtsgrundsätze vor.

Organisatoren freuen sich über Aussteller-Rekord mit 87 Ständen – Tausende Besucher

Jobmesse 2013Deggendorf. (ga) Bereits lange vor dem offiziellen Beginn der 8. Jobmesse am Sonntagvormittag im Schulzentrum war schon kein Parkplatz rund um das Schulzentrum mehr zu bekommen.