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Die Schulleitung des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Deggendorf, Schulleiter OStD Johann Riedl und die Stellvertreter StDin Nicole Schosser (li) und StD Christian Alt (re), mit der Neuen StRin Christina Fink. (StRef Kraus fehlt wegen einer Seminarveranstaltung)Mit diesem Urteil beschreibt der Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Deggendorf, OStD Johann Riedl, die Ausgangssituation für das neue Schuljahr 2021/2022 an den beiden kaufmännischen Schulen des Landkreises. Dabei bezieht sich seine Aussage auf alle Facetten eines erfolgreichen Unterrichtsbetriebes.

So können die über 410 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule sowie die rund 800 angehenden Kaufleute an der Kaufmännischen Berufsschule darauf vertrauen, dass der komplette Pflichtunterricht erteilt wird. Die wiederum sehr positive Lehrerversorgung lässt aber auch noch Spielraum, pädagogisch sinnvolle Gruppenbildungen zu realisieren und insbesondere an der Wirtschaftsschule Wahl- und Förderunterricht anzubieten. Aber auch die Teilnahme an verschiedenen Angeboten aus dem Programm „gemeinsam.Brücken.bauen“ werden für die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen möglich sein. „Gemeinsam.Brücken.bauen“ wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ins Leben gerufen, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Lücken aus der Zeit des Distanzunterrichts zu schließen und den (Wieder-)Aufbau von Sozialkompetenzen zu fördern. Für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit zeichnen dabei über 70 Kolleginnen und Kollegen verantwortlich. Neu an den Schulen sind Studienrätin Christina Fink, die von der Staatlichen Fachoberschule München versetzt wurde und Englisch und Sport unterrichtet, sowie Studienreferendar Manuel Kraus, der die zweite Phase seines Referendariats absolviert.

Aber auch im technischen Bereich ist die Welt an den beiden Schulen zum Schuljahresbeginn mehr als in Ordnung. So stehen in allen Unterrichtsräumen Smartboards, Internet und Visualizer als Voraussetzung für einen modernen, handlungsorientierten Unterricht zur Verfügung. Zudem wurden alle Räume der beiden Schulen in den Ferien vom Sachaufwandsträger mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Wenngleich wegen des anstehenden Neubaus zum Teil auf Interimsräume ausgewichen werden muss, ist die Schulleitung mit den räumlichen Ressourcen zufrieden.

Die wohl wichtigste Voraussetzung für ein gelingendes Schuljahr ist aber die Vorbereitung auf mögliche Unterrichtsszenarien – Präsenzunterricht, Distanzunterricht oder Wechselunterricht. Aber auch hier besteht kein Anlass zur Sorge: Gerade im letzten Schuljahr hat das Kollegium eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man auch „Distanz kann“. So sieht man dem neuen Schuljahr an der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf und der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf sehr gelassen entgegen. Nun liegt es vor allem an den Schülerinnen und Schülern, das Schuljahr 2021/2022 zu einem erfolgreichen zu machen – mit Fleiß, mit Engagement, mit neuem Tatendrang – aber auch mit einem persönlichen „Dazubeitragen“, dass das „WIR-Gefühl“ nach der schwierigen „Corona-Zeit“ wiedergefunden und weiterentwickelt werden kann.