Vortrag der Frankfurt School bei den Bank-Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf

Schulleiter OStD Johann Riedl stellt den Gast Matthias Memmel (links) von der Frankfurt School of Finance & Management in den Abschlussklassen Bank vor.Schulleiter OStD Johann Riedl stellt den Gast Matthias Memmel (links) von der Frankfurt School of Finance & Management in den Abschlussklassen Bank vor.Zum jährlichen Gast an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf zählt seit vielen Jahren Matthias Memmel von der Frankfurt School of Finance & Management. Zielsetzung des Gastvortrags ist das Aufzeigen von beruflichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Bankkaufleute. Auch wenn die Auszubildenden der 13. Klassen erst vor wenigen Wochen ihre schriftliche IHK-Abschlussprüfung abgelegt haben und die mündliche Prüfung in Form eines Kundenberatungsgesprächs erst im Januar ansteht, gilt es jetzt schon Überlegungen für die berufliche Zukunft zu stellen.

Dem Referenten, eigentlich ja Vertreter einer privatwirtschaftlich agierenden Fortbildungseinrichtung, gelingt es immer wieder bestens, die vielfältige Palette der Möglichkeiten wertneutral den Abschlussschülern aufzuzeigen.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, nach einer Berufsausbildung einen akademischen oder nicht-akademischen Weg einzuschlagen. Für beide Optionen gibt es positive wie auch negative Aspekte. Gerade für Absolventen der Berufsschule, die bereits eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen, ist es eine verlockende Perspektive, einen Bachelor- oder Masterabschluss (oder gar eine Promotion) an einer Hochschule anzustreben. Matthias Memmel äußerte sich dahingehend auch zur Wahl des Studiengangs: „BWL ist eine Fakultät, mit der ich im Arbeitsleben bestens agieren kann und breit aufgestellt bin.“ Diesen Hinweis gab der Referent im Hinblick auf eine zu frühe Spezialisierung im Studium.

Der nicht-akademische Fortbildungsweg zielt in erster Linie auf Mitarbeiter in der Finanzwirtschaft, die verantwortungsvolle Aufgaben in allen Bereichen des Bankgeschäfts anstreben. In erster Linie ist dies die Fachwirte-Ausbildung. Hier haben die Mitarbeiter der Kreditinstitute zwei Möglichkeiten: Entweder sie absolvieren die Ausbildung in institutseigenen Weiterbildungseinrichtungen (Sparkassenakademie oder Genossenschaftsakademie) oder sie gehen zu externen Anbietern der Fortbildung (wie u.a. die Frankfurt School). Finanzierbarkeit, Abschluss, staatliche Förderungen oder Erwerb von Hochschulzugangsberechtigungen sind hier nur einige Entscheidungskriterien, welche die Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf abwägen werden.

Selbstverständlich für die jungen Banker ist jedoch die Tatsache, nach der Ausbildung eine weitere Bildungsmöglichkeit anzustreben um für den weiteren Berufs- und Lebensweg gerüstet zu sein.

Organisiert wurde der Besuch des Referenten von StRin Kathrin Pfeffer. Schulleiter OStD Johann Riedl begrüßte den Gast und drückte dabei seine Freude am motivierten Ausblick der Bankabsolventen aus.